Meal Prep 

zum Mitnehmen bitte!

 

 

Gut für die Umwelt - gut für dich

Mit einer ungesunden Ernährung schaden wir nicht nur unseren Körpern, sondern auch unserer Umwelt. Lebensmittelproduktion, Lebensmittelverpackungen und Lebensmitteltransport belasten die Umwelt und damit auch uns.

Lebensmittelverschwendung

Bei der Lebensmittelproduktion entstehen große Mengen an CO2, die das Klima belasten. Diese könnten wir verringern, indem wir sorgsamer mit unseren Lebensmitteln umgehen. Im Schnitt wirft ein Haushalt pro Jahr über 100 Kilogramm genussfähige Lebensmittel weg. Durch Meal Prep können diese Mengen an verschwendeten Lebensmitteln reduziert werden, da du jede Mahlzeit genau planst, entsprechend einkaufst und kochst. Damit sparst du nicht nur Geld, sondern schonst die Umwelt.

Lebensmitteltransport: Beeren im Winter?

Heutzutage wollen wir alles, immer und am besten sofort. Dies betrifft auch unsere Lebensmittel und schadet der Umwelt. Während sich früher regional und saisonal ernährt wurde, lassen wir heutzutage Bananen, Ananas und andere exotische Früchte aus tropischen Gebieten anliefern. Beeren gibt es nicht mehr nur im Sommer, sondern zu jeder Jahreszeit. Dabei leidet nicht nur die Qualität der Lebensmittel durch die weiten Transportwege. Vitamine gehen durch die Transportdauer verloren. Gleichzeitig wird die Umwelt durch die Treibstoffe des Transportes belastet. Was ist die Lösung? Regionale und Saisonale Produkte! Wochenmarkt statt Supermarkt.

Lebensmittelverpackungen:
Auswirkungen von Plastik auf den Körper

Obwohl noch mehr Forschung auf diesem Gebiet notwendig ist, weiß man zweifelsfrei, dass kleine Plastikartikel im Darm aufgenommen werden können. Mögliche Folgen können Schäden des Magen-Darms-Trakt, Beeinträchtigungen des Wachstums und der auch Fortpflanzung sein sowie die allgemeine Nahrungsaufnahme erschweren. Erste Studien an Tieren weisen zudem auf Verhaltensveränderungen aufgrund von Mikroplastik im Organismus auf. Doch wie kommt das Plastik in den Körper? Die Gründe für die Aufnahme von Mikroplastik können zahlreiche sein. Zunächst einmal sind die kleinen Partikel bereits in unserer Nahrung enthalten. Unsere Umwelt ist belastet durch Giftstoffe, welche beim Abbau von Plastik freigesetzt werden. Insbesondere die Meere sind davon betroffen. Meerestiere nehmen diese auf und geben sie an uns weiter, wenn wir die belasteten Tiere verzehren. Weitere Möglichkeiten wie das Plastik in unseren Körper gelangen kann sind falsche Verpackungen. Aus Plastikverpackungen können sich Kunststoffpartikel lösen und auf die Lebensmittel übertragen. Somit nehmen wir durch Plastikverpackungen über Nahrung und Getränke kleine Partikel auf.

Essen nachhaltiger gestalten – so geht es:

Der beste Weg, um keine Lebensmittel zu verschwenden ist Planung. Überlege im Voraus, was du in den kommenden Tagen essen möchtest, kaufe dementsprechend ein halte dich an den Plan. Meal Prep kann dir helfen nach einem langen Tag nicht doch etwas zu bestellen und die zuvor besorgten Lebensmittel wegzuschmeißen. Mit Planung und Meal Prep tust du also nicht nur der Umwelt, sondern auch deiner Gesundheit etwas Gutes.

Weniger Take-outs führt zu weniger Plastikmüll. Verwendest du jedoch stattdessen die falschen Plastikdosen, um deine Mahlzeiten und Getränke zu transportieren besteht ebenfalls die Gefahr kleine Partikel aufzunehmen. Aufbewahrungsboxen, aus Edelstahl und Glas haben eine lange Lebensdauer und sind sicher. Auch Nachhaltige Kunststoffbehälter sind alternativ möglich.

Regionale Produkte haben keine langen Transportwege hinter sich. Ein Saisonkalender kann dir helfen, auch im Supermarkt die Obst- und Gemüsesorten der jeweiligen Saison von den importierten Lebensmitteln zu unterscheiden. Beim Besuch auf dem Wochenmarkt hast du es noch leichter. Dort werden in der Regel ausschließlich regionale und saisonale Produkte angeboten.

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