Schlaf gut!

Na, ausgeschlafen?

Entspannen, träumen, Energie tanken… das alles tun wir praktisch im Schlaf. Guter Schlaf ist unendlich wichtig, um unseren hochkomplexen Alltag zu bewältigen, um ausgeglichen, leistungsfähig und gesund zu sein. Nachts verarbeitet das Gehirn Erlebtes und festigt Erinnerungen, Organe und Gewebe werden „generalüberholt“, Infekte bekämpft, Zellen erneuert. Woran wir das merken? Wir fühlen uns einfach frisch und ausgeruht nach einer guten Nacht.

Wer viel leisten will, muss gut schlafen. Doch der Alltag macht es oft schwer, abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Viele Menschen schlafen schlecht oder zu wenig, um ihr hohes Arbeitspensum zu schaffen. Das ist schädlich.

Grund genug, uns dem Schlaf intensiver zu widmen. Wie viel brauchen wir überhaupt? Was macht guten Schlaf aus? Wie können wir den Schlaf wieder zu dem machen, was er sein soll: unser Ruhepol, eine Insel der Entschleunigung, ein Ort süßer Träume, der natürliche Gegenpart zu Stress, Hektik und Informations-Overload?

Müde Gesellschaft

Quellen: "Umfrage zum Thema Schlaf" von forsa, 06/2011 - „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland – Welle 1“ (DEGS1) des Robert Koch-Instituts (RKI) - Francesco C. Billari, Osea Giuntella, Luca Stella: Broadband Internet, Digital Temptations, and Sleep, SOEPpaper Nr. 934, 2017 - Studie des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR)

Endlich Ruhe!

Entspannte Nächte

 

Schlafen? Können wir später!
Gern wird Müdigkeit ignoriert, der Schlaf möglichst weit nach hinten geschoben, auf ein Minimum reduziert.
Stets gibt es noch etwas Wichtiges zu tun. Tatsächlich gibt es kaum Wichtigeres als guten Schlaf.

 

 

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Gesunder Schlaf

Müde? Gestresst? Schlecht gelaunt? Schlaf hilft – er ist ein einzigartiges Reparaturprogramm, das viele „kleine Probleme“ praktisch über Nacht behebt. Tatsächlich würde ein wenig mehr Schlaf und eine bessere Schlafqualität für viele von uns Wunder wirken.

 

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Gut schlafen

Besser leben

 

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Lüfte das Geheimnis guter Nächte!

Besser schlafen

Die Regeln der Schlafhygiene sind nicht nur eine der ersten Hilfen bei Schlafstörungen - sie gehören für Jedermann zu den wirksamsten Maßnahmen für eine gute Schlafqualität.


Regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus

Versuche, jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit (maximal 30 Minuten Abweichung) ins Bett zu gehen und aufzustehen; vor allem Letzteres taktet deine innere Uhr.

Gute Schlafbedingungen

15 bis 18 Grad - wärmer sollte es im Schlafzimmer nicht sein. Außerdem wichtig: Ruhe, absolute Dunkelheit (keine Stand-by-Geräte), frische Luft und eine bequeme Matratze, Kissen und Decke.

«Pufferzone» zwischen Alltag und Zubettgehen

Ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen solltest du zur Ruhe kommen, helles Licht und LED-Bildschirme (PC, Tablets, Smartphones), sowie Aufregung und Anstrengung (z. B. aktivierender Sport) vermeiden.

Keine digitalen Medien im Schlafzimmer

Wer abends viel vor dem Bildschirm sitzt, schläft laut Studien weniger und schlechter. Ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen sollten digitale Medien tabu sein und am besten ganz aus dem Schlafzimmer verbannt werden.

Bewegung und Licht

Schon tagsüber kannst du viel für eine gute Nacht tun. Gehe viel ins Freie – vor allem vormittags, das stärkt die innere Rhythmik. Sport hilft ebenfalls, deine Schlafqualität zu verbessern.

Essen und Trinken

Was du zu dir nimmst, vor allem abends, beeinflusst die Schlafqualität. Gut für den Schlaf sind leichte Abendmahlzeiten, 4 bis 8 Stunden vor dem Schlafengehen kein Koffein, kein Alkohol vor dem Schlafengehen. Nikotin und andere Stimulanzien beeinträchtigen die Schlafqualität.

Abendritual

Wiederkehrende, abendliche Rituale sind ein Signal für die innere Uhr "jetzt ist Schlafenszeit". Mit einem Buch, ruhiger Musik, Tagebuch schreiben oder in der Badewanne kann man die Unruhe des Tages abzuschütteln. Atem-, Meditations- oder Entspannungstechniken sind hochwirksam.

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